Aktuelles und Gewesenes

 

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Die Ausgabe no. 35 wird Mitte Oktober erscheinen.

 

♠ Link   ⇒   Inhaltsverzeichnis no. 35

 


 

Information & Einladung

 Da die Kulturfahrt vom 29. 09.—„Mit Bus und Bahn durch das Landwassertal / Graubünden“  wieder eine lange Warteliste  aufweist, wird die Fahrt am Samstag 06. 10. nochmals angeboten.

Es sind derzeit nur mehr Restplätze verfügbar!!

Reiseroute:

ViaduktDavos – Zügenschlucht – Filisur –  Schmitten / St. Luzius – Lantsch / Songta Maria

Eine Veranstaltung von Kulturkreis und VHS Hohenems

Mit der Rhätischen Bahn fahren wir von Davos durch die Zügenschlucht nach Filisur. Nach der Station Wiesen erreicht man das Wiesener Viadukt, erbaut 1906 bis 1909. Mit 89 m Höhe und 210 m Länge ist dieses Meisterwerk der alpinen Bahnbautechnik eines der größten Brückenbauwerke der Schweiz. In Filisur besteigen wir wieder den Bus und fahren zur Kirche St. Luzius am exponiert gelegenen Kirchenhügel in Schmitten. Mehrere Restaurierungen und Grabungen zwischen 1963 bis 2007 lassen die bewegte Baugeschichte dieses kleinen Juwels bis gegen Ende des ersten Jahrtausends zurückverfolgen. Die daneben stehende Pfarrkirche Allerheiligen (1470 – 90) wurde im Zuge der Gegenreformation barockisiert. Nach der Mittagsstärkung wandern wir ca. 10 Minuten zur gotischen Kirche Songta Maria, 831 erstmals erwähnt. Sie steht auf dem schönsten Punkt am Lantscher  Hochplateau. Von hier bietet sich ein weiter Rundblick ins Oberhalbstein und auf den Heinzenberg. Eine graubündische Besonderheit sind die schmiedeeisernen Grabkreuze aus der Gotik, der Renaissance und des Barocks.

Ihr Beitrag: EUR 59,00 (Bus, Bahn und Führungen)

Termin: Sa, 06.10.2018, 7:30 – 17:30 Uhr

Leitung: DI Rudolf Hirnböck

Treffpunkt: Parkplatz Postamt Hohenems, Graf-Maximilian-Straße 23

Anmeldung: Volkshochschule Hohenems, www.vhs-hohenems.at, Tel: 05576-73383


Herbstprogramm 2018  online verfügbar !  ⇒                     

Link:   Herbstprogramm 2018


16.06.2018 / SOMMERLICHT – Leo Putz und die SCHOLLE – Auf Einladung der Kulturgemeinde Wangen besuchten einige Mitglieder des Kulturkreises die Ausstellung im Schloss Achberg. Es werden Werke der Malergruppe um Leo Putz – die SCHOLLE – aus der Sammlung Unterberger gezeigt. Die SCHOLLE war eine Künstlervereinigung ohne starres Statut. Herr Dr. Maximilian Eiden gestaltete eine spannende Führung. Unser Dank gilt auch Frau Ivanova und Frau Sobez für die Einladung.

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22.02.2108 /  Austausch mit der Kulturgemeinde Wangen – Der Vortrag im Kornhaus (Bibliothek)  „Auf der Flucht. Migration und Exil in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunterts“ von  Mag. Roswitha Fäßler vermittelte den Besuchern  neue Facetten aus der Sicht betroffener Autorinnen und Autoren zu diesem aktuellen Thema. Ein „eindruckhinterlassender“ stimmungsvoller Abend.


11.01.2018 / Achtung! 6 Exemplare des bis dato vergriffenen Buchs  – Beiträge zur Geschichte Vorarlbergs, Franz Häfele – sind wieder käuflich erwerbbar (Neuzustand).  


Das war 2017


23.11.2017 /  Das vergriffene Buch – Beiträge zur Geschichte Vorarlbergs, Franz Häfele – ist als Download verfügbar.

Gehe zu: Vergriffene Bücher


 

17.11.2017 /  Neuerscheinung emser almanach no. 34

Gehen zu: emser almanach no. 21 bis no. 34


11.11.2017 /    Besuch bei der Kulturgemeinde Wangen

Ein tiefer Einblick in die Aktivitäten der Kulturgemeinde Wangen wurde den TeilnehmerInnen vom Vorstand des Vereines gegeben. Die speziellen Führungen im Rathaus und Museum sowie in der Stadt hinterließen neue Erkenntnisse und Eindrücke. Ein regelmäßiger Austausch sollte künftig den Kontakt vertiefen.

 

Danke für den herzlichen Empfang und die „führsorgliche“ Betreuung.


10.11.2018 /   Generalversammlung des Kultukreises

Im Bericht über die Vereinsjahre 2015-2016 konnte der Präsident auf viele kulturelle Aktivitäten und gut besuchte Veranstaltungen verweisen, die teils in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und der Bücherei Mitgliedern und interessierten Freunden angeboten wurden.

Zudem hat der Kulturkreis in der Reihe emser almanach die Bände 31 bis 33 und die Glopper-Chronik (Bd. 16 der Schriftenreihe) ediert, deren Druck dankenswerterweise von der Stadt Hohenems und dem Land Vorarlberg gefördert wurde.

Nach der Vorlage des Kassaberichts wurden auf Antrag der Rechnungsprüfer der Kassier und die Vereinsleitung entlastet. Die Wahlvorschläge für die Vereinsleitung und das Amt des Präsidenten wurden von der GV bestätigt. DSC01594

Im anschließenden Vortrag zeigte Frau Mag. Barbara Motter auf, welche baulichen Spuren der Industrialisierung vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 20. Jahrhunderts in Hohenems noch vorhanden sind.


15.09.2017 /   Gala zur Ehrung des Hohenemser Ehrenamtes durch die Stadt

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde Ing. Emmo Amann für seine langjährige Tätigkeit im Kulturkreis und sein Engagement für das „Museum auf Zeit“ gewürdigt.

Wir gratulieren herzlich!

 


11.06.2017 / Ehrennadel der Stadt Hohenems an Dr. Norbert Peter

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©F.Tschabrunn

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Im Rahmen der Feier zur Übergabe der Ehrenzeichen der Stadt Hohenems wurde dem Gründungsmitglied des Kulturkreises und Leiter des Referates für Geschichte und Denkmalpflege Dr. Norbert Peter die Ehrennadel verliehen. Er wurde für seine Verdienste als Verfasser und Schriftleiter von historischen und literarischen Publikationen, für seine Anregungen und Aktionen zur Erhaltung historischer Bauten und Errichtung von Gedenkstätten ausgezeichnet.

Wir freuen uns und gratulieren herzlich.


25.04.2017 /  Wichtiger Hinweis!

Das Museum auf Zeit ist ab 5. Mai im neuen Quartier Markstraße 26 wieder zugänglich.

Mehr unter:  Museum auf Zeit


07.04.2017 /  Buchbesprechung im Liechtensteiner Volksblatt, 31.März 2017

Volksblatt

Buchtipp Immer am Freitag stellen wir Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt vor.

Heute: Die vom Kulturkreis Hohenems herausgegebene «Glopper-Chronik» von Paul von Reitzel.

VON WIESLAW PIECHOCKI

Faszinierend muss es sein – ein 460-seitiges Buch, das ein dänischer Aristokrat vor genau 90 Jahren über die Rheintalgeschichte verfasste. Baron Paul von Reitzel wohnte seit 1921 im Glopper, einem kleinen Schloss oberhalb von Hohenems. Er griff zur Feder und verfasste ein Buch. Praktisch 400 Manuskriptblätter sind es geworden, die jetzt von Edmund Banzer und Norbert Peter wissenschaftlich bearbeitet und ediert worden sind. 2016 erschien der Band als Frucht der Bemühungen des Emser Kulturkreises. Für Edmund Banzer, selbst Liechtensteiner, ist die vorliegende «Glopper-Chronik» das Resultat harter Arbeit («labor durus») und für den herausgegebenen dänischen Autor mit fundierter Bildung ein Opus Magnum. Der Leser findet neben einem Vorwort ein riesiges Personen- und Ortsregister.

Breites Panorama

Glopper-Volksblatt

Paul von Reitzel beginnt seine Chronik im tiefen Mittelalter und behandelt dessen Herrscher (etwa «kunig Chuonrat»), die Mächtigen und Adligen. Er stellt die Geschehnisse unter den verschiedenen Dynastien (Wittelsbach, Valois, Habsburg, Babenberg …) im Bereich Bodensee, Schweiz, Tirol und natürlich im Rheintal bis Chur vor. Edmund Banzer betont in seinem Kommentar die blumige Sprache des Autors. «Die Parzen arbeiten: Klotho spinnt mit Eile, dass Lachesis das Gespinst kaum in den Händen halten kann und Atropos schleift die Schere.» Die bis heute bewohnte Burg auf dem Kleppart-Glopper wurde 1343 gebaut. Dann gehen die Generationen, die Helden und Künstler, die Kriege, Fehden und Schlachten vorbei. Die Leser erfahren viel über die Kaiser, Päpste, Grafen, Türkenkriege, spanische Thronangelegenheiten, die italienische Renaissance. Markus Sittikus von Hohen-Ems wird 1561 Kardinal und beteiligt sich an sieben Papstwahlen in Rom. Er initiiert den Bau des Stadtpalastes im Zentrum von Hohenems. Graf Kaspar hatte vor, die Herrschaften auf dem Weg Vaduz-Chur zu kaufen. Aber alles lief schief. Paul von Reitzel prophezeit: «Vaduz und Schellenberg sollten die Gruft des Bockes werden.» Es ist eine doppelte Anspielung: Einerseits signalisiert er den Niedergang des Geschlechts in Hohenems, andererseits steht der Bock im Wappen der Stadt. Ausserdem: 1640 stirbt Graf Kaspar. Und es folgen schlimme Zeiten: Hexenprozesse, Ausbeutungen der jüdischen Gemeinde in Ems und vor allem eine verschwenderische Geldpolitik der Grafen: «Alle Dinge sind recht, um zu Geld zu kommen.»

Liechtenstein entsteht im Rheintal

Am 1. Juli 1688 setzt der Kaiser den Grafen Franz Karl Anton ab. Fortan verwaltet die kaiserliche Kommission die Grafschaft, die sich in jenen Jahren in den Krallen von Taugenichtsen befunden habe – so der dänische Autor. Man musste die 243 Kreditoren bezahlen. Graf Jakob Hannibal III. und seine Bündner Frau, Freiin Anna Amalia von Schauenstein-Ehrenfels, wussten, dass schliesslich die Landschaften (darunter Aristokraten, aber auch Dienstboten, Tagelöhner und Handwerker) Schulden bezahlen mussten, da der Kaiser selbst nichts besass. Am 23. Februar 1699 war Fürst Johann Adam Andreas von und zu Liechtenstein der Höchstbietende für Schellenberg mit 115 000 Florin (auch Goldgulden oder lateinisch florenus aureus). Später, 1712, erwarb der Fürst Vaduz, den letzten Bodenstreifen «des Emser Bockes» südlich von Feldkirch. Kaiserin Sissi war die letzte «Gräfin von Hohen-Ems». Mittels dieses Namens trug sie sich inkognito in den Hotels Europas ein, bis zu ihrem bitteren Ende in Genf. Bis 1923 funktionierte auf dem Glopper ein Gasthaus, das aber wegen «gänzlicher Unrentabilität» geschlossen wurde. Ein Glopper-Pleitegeier for ever? Nein, sicher nicht!

Die «Glopper-Chronik», herausgegeben vom Kulturkreis Hohenems, ist im Bucher Verlag erschienen, hat 464 Seiten und kostet 42.50 Franken.


23.03.2017 /  Die Artikelserie „Hohenems im Ersten Weltkrieg“  von Mag. Edmund Banzer, veröffentlicht im Gemeindeblatt Hohenems als Download unter  Service verfügbar.

Im Jahr 2014 jährte sich der Beginn des ersten großen Krieges der Menschheit zum 100. Mal. Aus diesem Anlass veröffentlichte der Kulturkreis zu den Kriegsjahren 1914-1916 mittlerweile 30 Beiträge im Gemeindeblatt Hohenems.

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(Musterung 1914 – Spielbuben-Hohenems, Jahrgang 1891. Foto: Kulturkreis Hohenems)

Die Artikelserie gibt Einblicke in das Geschehen auf den europäischen Kriegsschauplätzen und stellt – anhand von Quellen- und Bildmaterial – die Lebensumstände der Bevölkerung von Hohenems während der Kriegsjahre dar.


03.02.2017 Das Frühjahrsprogramm 2017  ist online!

Link:  https://kkh2016.com/startseite/semesterprogramm/


21.01.2017 / Die neue Website ist online!

startseiteweb

Erreichbar unter: https://kkh2016.com/


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20.01.2017 / Im Kitzinger / Vortrag /

Wo bleibt Fr. Schiller?
Der Vortrag von Prof. Mag. Roswitha Fessler wird in Kürze im Menü „Service“ als PDF-Datei verfügbar sein.

 


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